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21.08.2026 Pizza & Politik Oxmox Faßberg
02.09.2026 Pizza & Politik Oxmox Faßberg
04.09.2026 Pizza & Politik Bikers Müden
13.09.2026 Kommunalwahl & Wahlparty im Oxmox

Ich bin kein Politiker.
Ich bin einer von hier.

Ich lebe in Faßberg, kenne unsere Gemeinde mit ihren Stärken und Herausforderungen und bin überzeugt: Gute Entscheidungen entstehen nicht hinter verschlossenen Türen, sondern aus Gesprächen mit Menschen. Deshalb möchte ich zuhören, Verantwortung übernehmen und gemeinsam mit dir die Zukunft unserer Gemeinde gestalten.

Parteilos. Und trotzdem auf einer Parteiliste?

Ja.
Und das ist kein Widerspruch.
Diese Frage begegnet mir inzwischen häufiger. Deshalb möchte ich einmal ausführlich erklären, wie es dazu gekommen ist.

Zuerst das wichtigste: Ich bin parteilos.

Ich bin kein Mitglied der Grünen, und auch keiner anderen Partei.

Ich kandidiere unabhängig für das Bürgermeisteramt. Keine Partei hat mich als ihren Kandidaten aufgestellt und meine Kandidatur ist an keine Partei gebunden. Meinen Wahlkampf finanziere ich selbst.

Wenn man meinen Flyer aufschlägt, steht deshalb direkt unter meinem Namen als erstes Wort:

PARTEILOS.

Denn genau das bin ich – und genau das ist mir wichtig.

Bürgermeisterwahl und Gemeinderatswahl sind zwei verschiedene Dinge.

Meine Entscheidung, mich weiterhin kommunalpolitisch für unsere Gemeinde zu engagieren, stand schon fest, bevor ich mich entschieden habe, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren.

Natürlich möchte ich Bürgermeister werden.

Aber sollte es dafür nicht reichen, möchte ich mich trotzdem weiterhin im Gemeinderat für unsere Gemeinde einsetzen.

Kommunalpolitik endet für mich im Zweifelsfall nicht mit einer verlorenen Wahl.

Warum dann überhaupt eine Parteiliste?

Auch wer kein Parteimitglied ist, kann auf der Liste einer Partei für den Gemeinderat kandidieren.

Ich hätte auch als Einzelkandidat antreten können oder wieder eine eigene Liste zusammenstellen können.

Das habe ich vor fünf Jahren gemacht. Eine eigene Liste bedeutet allerdings auch, einen eigenen Wahlvorschlag aufzustellen und die damit verbundenen Voraussetzungen selbst zu schaffen.

Dieses Mal gab es für mich keinen Grund, diesen Weg erneut zu gehen, denn ich hatte die Möglichkeit, als Parteiloser auf einer bestehenden Liste zu kandidieren.

Und vor allem: An meiner politischen Unabhängigkeit ändert das nichts.

Warum ausgerechnet die Grünen?

Die Antwort ist viel unspektakulärer, als manche vielleicht vermuten.

Ich wurde von FDP, SPD und Grünen gefragt, ob ich auf ihrer jeweiligen Liste für den Gemeinderat kandidieren möchte.

Ich hatte also mehrere Möglichkeiten.

Seit fünf Jahren arbeite ich im Gemeinderat sehr gut, gern und intensiv mit Klaus Glagla zusammen.

Deshalb habe ich irgendwann ganz pragmatisch gesagt:

„Dann gehe ich bei dir auf die Liste.“

Keine Parteimitgliedschaft.
Kein politischer Richtungswechsel.
Keine Abmachung für meine Bürgermeisterkandidatur.

Sondern eine Entscheidung aufgrund jahrelanger guter Zusammenarbeit.

Und das ist nicht ungewöhnlich:

Auch auf anderen Listen in unserer Gemeinde kandidieren Menschen, die der jeweiligen Partei gar nicht angehören.

Marcel Schwab kandidiert auf der FDP-Liste und ist kein FDP-Mitglied.

Marina Vogelsberg kandidiert auf der CDU-Liste und ist kein CDU-Mitglied.

Carl Kuhlmann kandidiert ebenfalls auf der CDU-Liste und ist kein CDU-Mitglied.

Ein parteiloser Kandidat auf einer Parteiliste ist also keineswegs etwas Außergewöhnliches.

Ich bin schlicht einer davon.

Was bedeutet "parteilos" für mich dann überhaupt?

Parteilos bedeutet für mich nicht:

„Ich arbeite mit keiner Partei zusammen.“

Das wäre im Gemeinderat auch ziemlich unsinnig.

Parteilos bedeutet für mich:

Ich kann mit allen zusammenarbeiten, ohne mich einer Seite verpflichtet zu fühlen.

Mit CDU, SPD, WGF, FDP, den Grünen und allen anderen demokratischen Kräften im Rat.

Eine gute Idee wird für mich nicht schlechter, weil sie von einer bestimmten Partei kommt.

Und eine schlechte Idee wird nicht besser, weil sie von der „richtigen“ Partei kommt.

Warum mir das so wichtig ist:

Ein Bürgermeister muss am Ende mit dem gesamten Gemeinderat zusammenarbeiten.

Er sollte zuhören können.

Er sollte Kompromisse finden können.

Und er sollte eine gute Idee unterstützen können – unabhängig davon, von wem sie stammt.

Genau so habe ich Kommunalpolitik bisher verstanden.
Und genau so möchte ich sie auch als Bürgermeister verstehen.

Nicht: Wer hat es vorgeschlagen?
Sondern: Ist es gut für unsere Gemeinde?

Deshalb ist beides richtig

Ich kandidiere als PARTEILOSER Bürgermeisterkandidat.

Und ich kandidiere als PARTEILOSER Bewerber auf der Liste der Grünen für den Gemeinderat.

Das eine widerspricht dem anderen nicht. Meine Unabhängigkeit zeigt sich dadurch, dass ich nur der Sache verpflichtet bin.

Ich möchte mit allen zusammenarbeiten können.

Ich möchte gute Ideen unterstützen – egal, von wem sie kommen.

Und ich möchte mich auch weiterhin für unsere Gemeinde einsetzen, wenn ich am 13. September nicht zum Bürgermeister gewählt werden sollte.

Es geht mir um Faßberg, Müden, Poitzen und Schmarbeck.
Nicht um Parteifarben.

Ich hörte Stimmen...

Meine Standpunkte, Kernthemen & Visionen

Die Gemeinde Faßberg muss wieder wachsen! 
Unser Fliegerhorst wächst auf, Rheinmetall wächst, DLR bzw. Ariane-Group wächst. Das sind die Potentiale, die wir abschöpfen müssen.
Dazu brauchen wir folgende Dinge:

Bauland

Günstiges Bauland für Familien. 
„Wer in Unterlüß arbeitet sollte in Faßberg wohnen“, so habe ich es letztes Jahr ins Gästebuch der Schießsportgruppe von Rheinmetall geschrieben.

Da es ein Geburtsfehler der Gemeinde Faßberg ist, dass wir von Gründung an kaum eigene Flächen hatten,  geschweige denn jetzt haben, muss wo immer möglich, Land gekauft werden; Angebote gab es bereits, bspw. rechts und links der Straße zwischen Faßberg und Poitzen - perfekt zur Entwicklung.

Kinderbetreuung & Schule

Damit wir Familien zum Bau oder Kauf von Wohneigentum in der Gemeinde animieren brauchen wir neben Land eine sehr gute Kinderbetreuungssituation.

Bei den unter sechs-Jährigen sind wir durch unsere Kinderkrippen, Kindergärten und die wirklich toll arbeitenden Tagespflegepersonen (aka Tagesmütter) schon sehr gut aufgestellt.

Das Thema Ganztagsschule muss für unsere gesamte Gemeinde aber noch möglichst schnell, verlässlich, zukunftssicher und auf Dauer finanziert geklärt werden.
Und das unter Einbeziehung aller Beteiligten.
Hier wurde die letzten Jahre nichts unternommen; jetzt, kurz vor der Wahl poppt dieses hochemotionale Thema auf und verleitet manche zu taktischen Äußerungen.
Das hilft niemanden, vor allem nicht den Eltern und Kindern, die auf eine gute, verlässliche Betreuung angewiesen sind.

attraktives Leben in der Gemeinde

Eine aktive Gemeinde mit großem (ehrenamtlichen) Engagement und vielen Angeboten attraktiv für Neubürgerinnen.
Hier sind wir schon wirklich gut, es kann aber gerne ein bisschen mehr sein. Mir fehlt beispielweise ein zielgruppenorientiertes Angebot für über 14-Jährige.

Eine wachsende, jünger werdende Gemeinde ist meiner Meinung nach übrigens auch die beste Chance für das Halten, den Zuzug oder die Gründung von Unternehmen.

gute Verwaltung & ehrliche Kommunikation

Es gibt zahlreiche Altlasten, durch deren Bearbeitung unsere Verwaltung stark und vor allem schon sehr lange  gebunden ist. So besteht wenig Spielraum für die Beschäftigung mit  aktuellen Themen, Projekten oder der Entwicklung von Visionen. Die Oberflächenentwässerung für den Wildpark, die Sanierung des Heidesees oder Beleuchtung der am meisten genutzten Bushaltestellen sind nur einige Beispiele hierfür. 
Diese geerbten Baustellen müssen endlich alle angegangen und abgeschlossen werden, gerne mit externer Unterstützung, damit in der Verwaltung dringend benötigte Kapazitäten für die aktuellen Probleme und Projekte frei werden.
Außerdem ist durch Aufschieben noch nichts besser oder günstiger geworden.

Und der leidige Mietvertrag über die Lerchenschule muss aufgehoben werden. Der war von Anfang an ein einziger Fehler.

Darüber hinaus müssen die Bürgerinnen und Bürger verständlicher, regelmäßiger und mehr informiert werden.
Nicht nur durch Verwaltungsmitteilungen sondern ehrlich, einfach, direkt.

Kontaktiere mich

Korbinian Bocksch
Lüneburger Weg, 9
29328 FAßBERG

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